Ratschlag 2015 fordert (Winter-)Abschiebestopp

Am gestrigen Samstag trafen sich in Weimar rund 200 Aktive aus ganz Thüringen zum 25. Antirassistischen und antifaschistischen Ratschlag. In einer gemeinsamen Abschlusserklärung forderten die Versammelten einen Abschiebestopp für Thüringen. Sie wandten sich damit auch an die Organisator*innen und die Teilnehmenden der am Montag in Erfurt stattfindenden Aktion „Mitmenschlich in Thüringen“. Die Erklärung im Wortlaut:

„Nicht frieren zu müssen und mit anderen auf Augenhöhe verbunden zu sein. Das ist der Grund warum wir uns seit vielen Jahren und noch verstärkter in den letzten Wochen Nazis und RassistInnen entgegenstellen, neu ankommende Geflüchtete unterstützen und für gleiche Rechte von und ein gutes Leben für Migrant*innen und Nicht-Migrant*innen eintreten. Aus diesen Kämpfen gegen soziale Kälte folgt für uns als minimale Konsequenz die ohne Schwierigkeiten umsetzbare Forderung nach einem Winterabschiebestopp in Thüringen.

Wer wie wir eine emanzipatorische Gesellschaft will oder Mitmenschlichkeit im Munde führt, kann dahinter nicht zurückfallen. Wir selbst werden mehr als das tun – wir erinnern die Landesregierung an ihren Koalitionsvertrag, in dem der Abschiebestopp Grundlage war. Wir leisten praktische Bleibehilfe.

Während derzeit Waren grenzüberschreitend zirkulieren können, kämpfen wir für eine Welt ohne Abschiebungen und Grenzen für Menschen. Wir laden euch ein, euch uns anzuschließen. Für einen warmen Winter für alle – damit manchen von uns nicht Zwang, Verfolgung oder das Erfrieren drohen.

Break the culture of deportation! Abschiebungen verhindern!“

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