Die AfD hetzt wieder am 26.10. in Erfurt!

bild-platz-bundnisWir sehen uns am Mittwoch, den 26.10. auf der Straße und werden zeigen das wir rechte Hetze in Erfurt nicht dulden!

Demo-Startpunkt: 18.00Uhr an der Südseite des Hauptbahnhofs (Stadtparktreppe)


Im Rahmen der Nächste Ecke Links – Alternative Studieneinführungstage Erfurt findet ein Workshop zur kreativen Demobeteiligung statt. Anschließend gehts dann gemeinsam zu den Aktionen gegen die AfD. Das passt auch eigentlich ganz gut: erst Parolen reimen und Schilder basteln und anschließend beides gleich einem Praxistest unterwerfen.

Weitere Informationen: https://www.facebook.com/events/1765933853673359/

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„Auf die Plätze“ – Bündnis fordert Ende der Kriminalisierung von Demonstrierenden

Eindeutiger Zusammenhang zwischen AfD Demonstrationen und rechtsmotivierten Straftaten geht aus kleiner Anfrage an die Landesregierung hervor.

Während und nach den fremdenfeindlichen Kundgebungen der AfD kam es zu gewalttätigen Übergriffen auf alternative und antifaschistische Menschen in Erfurt. Darauf machte das „Auf die Plätze“ – Bündnis wiederholt aufmerksam. Durch die Antwort auf eine kleine Anfrage der Abgeordneten Katharina König (Die Linke) vom 02. August 2016 wird dies nun bestätigt.

Anhand der Antwort des Thüringer Innenministeriums wird deutlich, dass ein Großteil der politisch motivierten Gewalttaten von Personen des rechten Spektrums ausgeübt wird. Bei den AfD-Demonstrationen in Erfurt wurden 43 Straftaten von Teilnehmenden und dem Umfeld der AfD-Demonstrationen erfasst – darunter mehrere Körperverletzungen, schwere Körperverletzungen und Verstöße gegen das Waffen- und Sprengstoffgesetz. Diesen Zahlen zum Trotz wird Widerstand gegen Aufmärsche von Nazis und AfD von staatlichen Stellen und der Polizei immer wieder, wie etwa in Erfurt und Jena, behindert und kriminalisiert. Während die Thüringer Polizei das gewalttätige Auftreten von Nazis und so genannten „besorgten Bürgern“ weitgehend toleriert, werden Antifaschist*innen drangsaliert und mit Repression überzogen. Die Erfurter Innenstadt verwandelt sich während der AfD-Demonstrationen somit zu einer NoGo-Area für Personen, die nicht in das rassistische Weltbild der AfD- Demonstrant*innen passen.

„Wir fordern die Thüringer Polizei, die Stadtspitze, das Erfurter Ordnungsamt und die Landesregierung auf, die Kriminalisierung von antifaschistischem Protest zu beenden. Die Zahlen der Landesregierung zu politisch motivierter Gewalt im Zuge der AfD-Demonstrationen in Erfurt sprechen eine deutliche Sprache. Wir fordern, die Augen nicht länger vor dem Gewaltpotential im Umfeld der AfD-Demonstrationen unter anderem durch militante Neonazis zu verschließen und entschlossen gegen diese vorzugehen“, so Anne Tiefer, Pressesprecherin des „Auf die Plätze“ – Bündnisses.

Am 21.09.2016 findet die nächste Demonstration der AfD in Erfurt statt. Das „Auf die Plätze“ – Bündnis ruft die Erfurter Bevölkerung dazu auf, sich entschlossen gegen die fremdenfeindliche Demonstration zu stellen.